Suchtambulanz

Offene Suchtsprechstunde

Sprechzeiten: montags bis freitags von 8.00 - 9.00 Uhr sowie mittwochs von 13.30-15.00 Uhr.

Keine Terminvereinbarung erforderlich. Bringen Sie bitte eine Überweisung mit.

 

In unserer offenen - ohne Terminvereinbarung zugänglichen - Sprechstunde haben Sie die Möglichkeit zu einem psychiatrisch-suchttherapeutischen (Erst-)Gespräch mit einer Ärztin/einem Arzt und einer Sozialarbeiterin der Suchtambulanz. In einem ersten Schritt ist eine diagnostische Klärung notwendig, inwieweit bei Ihnen ein riskanter Substanzkonsum, ein schädlicher Gebrauch von Suchtmitteln oder eine Abhängigkeit vorliegen und vor welchem persönlichen Hintergrund das Suchtproblem gesehen werden kann. Hieraus können in einem zweiten Schritt mit Ihnen gemeinsam individuelle Therapieempfehlungen entwickelt werden – unter Berücksichtigung Ihrer besonderen Lebenssituation sowie zusätzlich bestehender psychischer oder somatischer Erkrankungen.

Sofern gewünscht kann bei bestehender Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit bereits von hieraus die Terminierung einer stationären Entzugs- und Motivationsbehandlung in unserer Klinik erfolgen oder bei Bedarf auch unmittelbar notfallmäßig veranlasst werden.

Bei alkohol- und medikamentenabhängigen Patienten, bei denen unter ambulanten Behandlungsbedingungen keine Abstinenzfähigkeit angenommen werden kann, besteht die Möglichkeit bereits in der Sprechstunde die Einleitung einer Entwöhnungstherapie für unsere Fachklinik Haus Siloah zu veranlassen. Bei Fragen der Kostenübernahme durch die Leistungsträger erhalten Sie Unterstützung durch unseren Sozialdienst.


Nachstationäre Überbrückungsbehandlung

Patienten, die sich in einer schwierigen Lebenslage befinden oder an komplizierenden psychischen Begleiterkrankungen leiden, bieten wir in den ersten ein bis zwei nachstationären Monaten Unterstützung bei der Rückkehr in das soziale Umfeld, bis eine stabile Anbindung an das Suchthilfesystem gefunden worden ist. Eine solche nachstationäre Überbrückungsbehandlung kann neben psychiatrisch-suchttherapeutischen Einzelgesprächen auch eine (abstinenz-) unterstützende Psychopharmakotherapie, die Teilnahme an Gruppenangeboten wie Entspannungstraining, Stressbewältigungstraining und Suchtakupunktur sowie auch das Angebot einer Kontaktaufnahme über das pflegerische Nachsorgetelefon (s. Kontakt) umfassen.

Bei Bedarf werden eine Sozialarbeiterin sowie Ihre Bezugspflegekraft im Rahmen eines erweiterten Entlassungsmanagements vor Entlassung Kontakt mit Ihnen aufnehmen.


Weitere Sprechstunden

Nach Terminvereinbarung bieten wir Patienten, die aufgrund der Schwere der Suchterkrankung oder etwaiger psychischer Begleiterkrankungen (Doppeldiagnosen) von den Angeboten des Suchthilfesystems bislang nicht erreicht werden konnten, in gesondert vereinbarten Sprechstunden die Möglichkeit einer ambulanten motivierenden und (abstinenz-) unterstützenden Behandlung. Ziel ist hierbei eine Heranführung an die klinischen und außerklinischen psychiatrischen und suchttherapeutischen Versorgungsstrukturen.

Neben der Beratung von Angehörigen bieten wir nach Vereinbarung in Krisen- und Konfliktsituationen die Möglichkeit von Paargesprächen.

Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an Frau Krüger oder Herrn Dr. Meessen (s. Kontakt).


Kontakt
Stephanie Krüger, Sozialarbeiterin und Therapeutin
Telefon: (02102) 303 - 331
stephanie.krueger@krankenhaus.fliedner.de  

Chiara Bomers, Sozialarbeiterin und Therapeutin
Telefon: (02102) 303 - 333
chiara.bomers@krankenhaus.fliedner.de    

Melina Pracht, Sozialarbeiterin und Therapeutin
Telefon: (02102) 303 - 433
carina.meyer@krankenhaus.fliedner.de

Pflegerisches Nachsorgetelefon
täglich von 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr
Telefon: (02102) 303 - 322

Dr. med. M. Meessen
Leitender Oberarzt
Telefon: (02102) 303 - 302
maximilian.meessen@krankenhaus.fliedner.de

Im Notfall:
Arzt vom Dienst
Telefon: (02102) 303 - 0