Das „Dorf im Dorf“
Im Laufe der letzten Jahre bekam der kleine Ort Hohndorf im Erzgebirgsvorland mit seinen rund 4000 Einwohnern Zuwachs. An seinen alten Ortskern angrenzend entstand hier ein neues Wohngebiet mit hübschen Ein- und Zweifamilienhäusern und einem neuen Einkaufszentrum mit Handwerksbetrieben und Geschäften wie Fleischer, Bäcker, Café, Apotheke. Auch eine Arztpraxis sowie ein rollstuhlgerechtes Kultur- und Sportzentrum sind in der Nähe. Inmitten dieses Wohngebietes liegt das „Dorf im Dorf“, wie es die Hohndorfer Bürger nennen. Diese Wohneinrichtung ist von besonderer Art, denn in den sieben Häusern mit jeweils Parterre und zwei Etagen leben geistig- und mehrfachbehinderte Menschen, Familien mit behinderten Angehörigen und ältere Menschen in enger Nachbarschaft zusammen.
 

Die Grundidee
Ein wohnliches Zuhause, Raum für persönliche Vorlieben und Interessen, Kontakte am Arbeitsplatz und in der Freizeit, etwa beim täglichen Einkauf in der Nachbarschaft, bedeuten für alle Menschen Lebensqualität.
Dass im „Dorf im Dorf“ Menschen mit Behinderungen wohnen, sieht man äußerlich nicht. Die Architektur des Dorfes stellt ganz bewusst nicht die körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen seiner Bewohner in den Vordergrund, sondern ihre ganz normalen Wünsche nach Wohnlichkeit, nach Privatsphäre und Gemeinschaft.

Die konsequente Umsetzung „integrativer Wohnformen“, in denen behinderte und nichtbehinderte, alte und junge Menschen zusammen leben, verfolgt die traditionsreiche Theodor Fliedner Stiftung bereits seit vielen Jahren.

Theodor Fliedner Stiftung Sachsen gGmbH
Theodor-Fliedner-Straße 1
09394 Hohndorf
Tel.: (037204) 586-0
Fax: (037204) 586-33
info.sachsen@fliedner.de

Geschäftsführung: Sabine Halfen

USt- IdNr. DE120350579
Amtsgericht Chemnitz Nr. HRB 12994

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