Dezember 2022, Mülheim an der Ruhr

Corona-Testzentrum im Dorf schließt

Aufgrund der sich verändernden Rechtslage zur Testpflicht wird das Testzentrum zum 31.12.2022 schließen.
㤠4 Abs. 4 der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung РCoronaSchVO) Vom 29. September 2022

In der ab dem 23. Dezember 2022 gültigen Fassung

Für Besucherinnen und Besucher ist ein zuvor an dem Tag des Besuchs der in Absatz 1 genannten Einrichtungen durchgeführter Coronaselbsttest ausreichend.

Die Durchführung ist auf Verlangen gegenüber den für die Einrichtungen verantwortlichen Personen oder ihren Beauftragten zu versichern. Eine mündliche Versicherung ist ausreichend. Bei begründeten Zweifeln oder Personen mit Symptomen kann die Durchführung eines von der Einrichtung zu stellenden Coronaselbsttests unter Aufsicht in der entsprechenden Einrichtung verlangt werden. Sofern eine Einrichtung zum Zeitpunkt des Besuchs eine Testmöglichkeit anbietet, kann sie die Besucherinnen und Besucher verpflichten, einen solchen Test vor Ort durchzuführen.“


November 22022, Mülheim an der Ruhr

Besondere Schutzmaßnahmen vor Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus in Einrichtungen der Pflege, der Eingliederungshilfe, der Sozialhilfe und Betreuungsgruppen nach der Anerkennungs- und Förderungsverordnung

Aktuelle CoronaAVEinrichtungen


Das Dorf - Wohnen im Alter – Herzlich willkommen

Das Dorf liegt in Selbeck, einem südlichen Ortsteil der Stadt Mülheim an der Ruhr. Eingebettet in eine ländliche, idyllische Umgebung ist es zugleich sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr und an das Straßenverkehrsnetz angebunden. Das Fliednerdorf wurde bereits Mitte der 80er Jahre als innovatives integratives Wohnprojekt - nicht nur für Menschen mit Demenz - eröffnet und sah bereits seinerzeit schon das Leben in Wohngruppen  und -Gemeinschaften vor.

Damit stand und steht das Dorf der Theodor Fliedner Stiftung bis heute Modell für integrative und/oder dörfliche Wohnformen und wird auch heute noch von nationalen und internationalen Gäste- und Fachgruppen besucht. 

Insgesamt wohnen hier rund 600 alte und junge Menschen mit und ohne Behinderung. Das Dorf bietet den sozialen Austausch, gleichzeitig folgt es den Bedürfnissen der Bewohner:innen nach Schutz und Geborgenheit. Oberstes Ziel des integrativen Wohnkonzeptes sind verschiedene Lebensformen, die den individuellen Bedürfnissen und Wünschen so nahe wie möglich kommen.

Im Fliednerdorf gibt es verschiedene Wohnformen: stationäre Pflegeplätze für alte Menschen, stationäre Plätze für Menschen mit geistiger Behinderung, Mietwohnungen für Familien und Mitarbeitende sowie Betreutes Wohnen. Unter dem Menüpunkt "Meist gestellte Fragen" finden Sie Antworten zu den verschiedenen Wohnformen. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die Wohnangebote für ältere Menschen vor.

Hier finden Sie eine Übersicht über das Dorfgelände.

Wohnformen im Dorf für Menschen mit Behinderungen:

Das Dorf - Wohnen für Menschen mit Behinderungen


Gemeinschaftseinrichtungen und Kulturelles
Im Dorf gibt es ein vielfältiges Angebot. Dazu gehören:

  • Der „Laden” mit einem reichhaltigen Einkaufsangebot, welches durch fahrende Händler ergänzt wird.

  • Das Bistro mit Mittagstisch und Kaffeebetrieb. Das Bistro kann auch gemietet werden.

  • Der Friseur, der in allen Schönheitsfragen berät.

  • Die Kirche, in der regelmäßig verschiedene Konfessionen zu Gast sind.

  • Das „Rathaus”, Treffpunkt und Veranstaltungsort für Dorfkino, Tanzveranstaltungen, Modenschauen, Musik, Kabarett, Theater u.v.m.

In den einzelnen Häusern gibt es verschiedene Gemeinschaftsräume, die von den Bewohner:innen und deren Angehörigen genutzt werden können. Hier finden unterschiedliche Veranstaltungen statt, die in unserer Zeitung, der „Dorf-Rundschau” angekündigt werden.

 

Das Fliedner-Dorf ist Teil der "Route der Wohnkultur"!
Mit der „Route der Wohnkultur“ wollte die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 den Gästen aus aller Welt Wohnen und Leben in der Ruhr-Metropole näher bringen. Mit zu den 60 ausgewählten Objekte gehört das Fliedner-Dorf, das im Rahmen der Duisburger Tour „Von Stararchitekten und integrativem Wohnen“ zu sehen ist.

Die „Route der Wohnkultur“ öffnet als Projekt der Kulturhauptstadt RUHR.2010 auch nach dem Kulturhauptstadtjahr ausgewählte Wohnungen des Ruhrgebietes und macht unterschiedlichste Lebenswelten und Wohnkulturen von der Region bis zum Wohnzimmer erlebbar mit Führungen von drei bis vier Stunden Länge. Diese geführten Touren veranschaulichen an unterschiedlichen Standorten die vier Kernthemen des Wohnens im Ruhrgebiet (Siedlung, Geschichte & Moderne, Urbanität, Demografie). Über das Ruhrgebiet verteilt werden vier bis fünf lokale Touren angeboten, diese orientieren sich an den Portalstädten der Kulturhauptstadt RUHR.2010 (Duisburg, Oberhausen, Essen, Bochum, Dortmund).

Video ansehen