Leben im Alter

Wenn Menschen im Alter pflegebedürftig werden und ein Leben in der vertrauten Umgebung nicht mehr möglich ist, bedeutet der räumliche Wechsel oftmals einen erheblichen Einschnitt in die persönlichen Lebensumstände. Viele ältere Menschen haben verständlicherweise Angst davor, dass der Wechsel gleichzeitig das Ende eines selbstbestimmten Lebens sein könnte und der Anfang von Hilflosigkeit, Unverständnis und Isolation. Dass dies nicht sein muss und dass es auch anders geht, wollen die Alteneinrichtungen der Theodor Fliedner Stiftung zeigen: Basis des Umgangs zwischen Bewohnern und Betreuern ist gleichberechtigte Achtung und Partnerschaft. Der Tagesablauf wird von den Bewohnern selbst gestaltet. Alle Wohnungen können individuell mit eigenen Möbeln und persönlichen Dingen eingerichtet werden.

Das Halten von Haustieren ist in der Regel möglich. Die Bewohner bestimmen, wann sie aufstehen oder zu Bett gehen möchten. Der Bewohner entscheidet, ob er sich weiterhin selbst versorgt. Feste Besuchszeiten gibt es nicht. Wer wann zu Besuch kommt, soll jeder selbst bestimmen. Wir legen Wert auf ein integratives Wohnkonzept mit überschaubaren Wohneinheiten. Mehrere kleine Wohnungen sind daher Gemeinschaftsräumen zugeordnet. Es gibt auch keine Trennung von Wohn- und Pflegebereichen. Bei Verschlechterung des körperlichen Befindens entfällt ein nochmaliger Umzug in eine Pflegestation.  
 

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