04.09.2019 17:00 - 20:30

Symposium: Grenzen sprengen - Neue Wege gehen

Grenzen sprengen - Neue Wege gehen

Individualität und Teilhabe in neuen Versorgungssettings

Was bringt die Zukunft für Menschen mit Hilfebedarfen?

Fachliche Akzente zu setzen, hat in der Theodor Fliedner Stiftung eine lange Tradition. Daran wollen wir zum 175. Bestehen der Stiftung anknüpfen und unser Jubiläumsmotto "Gemeinsam Perspektiven gestalten" zum Thema machen.

Grenzen sprengen, gewohnte Strukturen verlassen und neue Wege gehen: Das begegnet uns in der Altenhilfe und Eingliederungshilfe seit vielen Jahren. Zum einen wünschen Klienten und Öffentlichkeit eine zunehmende Ambulantisierung der Leistungserbringung. Hier sollen die Nutzer so weit wie möglich jedes Wunsch- und Wahlrecht erhalten. Die Beibehaltung der Wohnung und des sozialen Umfeldes ist für die Klienten oft ein wichtiges Anliegen. Auf der anderen Seite stehen stationäre Versorgungssettings mit dem Vorteil einer hohen Qualität und Versorgungssicherheit, aber mit vorgegebenen Strukturen.

Gibt es Wege dazwischen, muss das Leistungsrecht in seiner "Versäulung" hinterfragt werden, und wo bleiben die Schutzaspekte für den Betroffenen? Wie kann man das Beste aus der Situation machen? Welche neuen Wege müssen wir gehen, gerade auch in der gesundheitlichen Versorgung? Wo gibt es Fallstricke und Probleme in den angebotenen Lösungsmodellen?

Wir laden Sie herzlich ein, mitzudiskutieren und gemeinsam Perspektiven zu gestalten.

 

Wir freuen uns sehr, dass wir mit folgenden Personen ins Gespräch kommen können:

Jürgen Dusel                                                                                Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Berlin

Pfarrer Christian Heine-Göttelmann                                          Theologischer Vorstand Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V., Düsseldorf

Ulrich Kuhlmann                                                                          Einrichtungsleiter der  stationären Pflegeeinrichtung "Wohnen im Alter", Mülheim an der Ruhr

Karl-Josef Laumann                                                                   Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, Düsseldorf

Prof. Dr. Michael Seidel                                                                Vorsitzender  der Deutschen Gesellschaft für seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung (DGSGB), Bielefeld

Gabriele Tammen-Parr                                                                Gründerin u. Projektleiterin von Pflege in Not, Beratungs- und Beschwerdestelle bei Konflikt und Gewalt in der Pflege älterer Menschen, Berlin

Claudia Ott                                                                                    Fachvorstand der Theodor Fliedner Stiftung, Mülheim an der Ruhr

Moderation: Steffi Neu                                                                Journalistin und WDR-Moderatorin, Uedem

 

Programm

17.00 - 17.15 Uhr Empfang

17.15 - 17.25 Uhr Begrüßung

17.25 - 17.45 Uhr Jürgen Dusel: "Wege entstehen beim Gehen - Teilhabe neu denken"

17.45 - 18.15 Uhr Prof. Dr. Michael Sedel "Gesundheitssorge als Aufgabe der Eingliederungshilfe - endlich geregelt?"

18.15 - 18.45 Uhr Gabriele Tammen-Parr "Ist Zuhause alles besser? "Manchmal möchte ich wegrennen!" Aggressionen und Konflikte in der häuslichen Pflege"

18.45 - 19.00 Uhr Pause

19.00 - 19.55 Uhr Podiumsdiskussion
Jürgen Dusel / Christian Heine Göttelmann / Ulrich Kuhlmann / Karl-Josef Laumann / Michael Seidel / Claudia Ott

19.55 - 20.30 Uhr Ausklang mit Imbiss

 

Veranstaltungsort

Stadthalle Mülheim
Theodor-Heuss-Platz 1
45479 Mülheim an der Ruhr

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um schriftliche Anmeldung (per Fax oder E-Mail) bis zum 21. August 2019.

Anmeldung an:

Theodor Fliedner Stiftung
Telefon: (0208) 48 43-299
Telefax: (0208) 48 43-144
symposium@fliedner.de