Stationäre Therapie

Erstbehandlung in der Regel bis zu 16 Wochen

Die stationäre Entwöhnung soll zunächst einmal Halt geben und Abstand zu belastenden Lebensumfeldern ermöglichen. Dadurch gelingt es, sich zu stabilisieren und neue Ziele und Perspektiven zu erarbeiten. Die stationäre Behandlung ist bei vielen Betroffenen ein notwendiger Schritt, da sie in der Regel den Endpunkt einer langjährigen Abhängigkeitsentwicklung darstellt.

Die Aufnahme erfolgt in einer von fünf Wohngruppen, in denen bis zu zwölf Patienten und Patientinnen gemeinsam leben und Therapie machen.
 

Wiederholungsbehandlung in der Regel acht Wochen

Dieses Therapieangebot richtet sich an Menschen, die nach einer erfolgten stationären/ganztägig ambulanten Entwöhnungsbehandlung rückfällig geworden sind. Sie verfügen häufig noch über grundlegende Kenntnisse aus der zurückliegenden Therapie. Oftmals müssen sie daher nicht mehr ganz von vorne beginnen und können sich in einer verkürzten Behandlung wieder stabilisieren.

Eine stationäre Entwöhnung kann bei entsprechendem Therapieverlauf in eine ganztägig ambulante Behandlung übergehen.