Meist gestellte Fragen zum Dorf


Welche Wohnformen gibt es im Dorf?

Das Dorf ist ein inklusives Wohnmodell, das 1987 erstmalig bezogen wurde. Insgesamt leben 600 Menschen mit und ohne Behinderung, alte und junge Menschen im Dorf. Das Dorf gliedert sich in verschiedene Bereiche:
Im „Heilpädagogisch begleiteten Wohnen“ leben Menschen mit geistigen Behinderungen in kleinen Wohngruppen zusammen. Daneben gibt es für Menschen mit Behinderungen noch das „Wohnheim im Dorf“.
Der Bereich „Wohnen im Alter“ umfasst 210 stationäre Plätze für ältere pflegebedürftige Menschen. Auch Kurzzeit- oder Verhinderungspflege wird hier angeboten. Der angrenzende „Waldhof“ bietet in 20 Mietwohnungen ein Betreutes Wohnen für ältere Menschen. Im Dorf verteilt gibt es außerdem 127 Mietwohnungen. Die Wohnungen haben unterschiedliche Raumgrößen – teils mit Garten oder Balkon – sind individuell gefördert und somit für folgende Mietinteressenten geeignet: für Menschen mit Behinderungen, für Mitarbeitende der Theodor Fliedner Stiftung und/oder für Mietinteressenten ab 65 Jahren.

 

Was muss ich tun, wenn ich im Dorf wohnen möchte?
Wenn Sie entschieden haben, welche der oben genannten Wohnformen für Sie infrage kommt, nehmen Sie mit dem entsprechenden Bereich Kontakt auf:

Das Dorf – Heilpädagogisch begleitetes Wohnen
Am Brunnen 11, 45481 Mülheim an der Ruhr
Telefon (0208) 4843-171/-192
wohnenfuerbehinderte.dorf@fliedner.de

Das Dorf – Wohnen im Alter
Schäfershäuschen 26, 45481 Mülheim an der Ruhr
Telefon (0208) 4843-400
wohnenimalter@fliedner.de

Waldhof – Betreutes Wohnen für ältere Menschen
Lintorfer Straße 20-26, 45481 Mülheim an der Ruhr
Telefon: (02 08) 48 43 - 244
info.waldhof@fliedner.de

Theodor Fliedner Stiftung
Wohnungsverwaltung

Fliednerstr. 2, 45481 Mülheim an der Ruhr
Frau Kulla-Hammelsbruch
Telefon (0208) 48 43-104
jessica.kulla-hammelsbruch@fliedner.de

Wenn Sie nicht sicher sind, welche Wohnform für Sie die richtige ist, werden Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne weiterhelfen und Sie an den richtigen Ansprechpartner vermitteln.


 

Ist das Dorf barrierefrei?

Ja, das Dorf ist barrierefrei angelegt – sowohl im Altenhilfebereich als auch im Heilpädagogisch begleiteten Wohnen. Nahezu alle Gebäude sind eingeschossig gebaut. Einige Häuser haben zwei Etagen, die mit einem Aufzug verbunden sind. Einige wenige Mietwohnungen befinden sich in der ersten Etage ohne Aufzug.


 

Wieviele Menschen wohnen im Dorf?

Insgesamt leben rund 600 Menschen im Dorf: etwa 200 Menschen mit Behinderungen, 200 ältere Menschen sowie 200 Mitarbeitende und/oder Familien – zum Teil mit behinderten Familienangehörigen.


 

Wie teuer ist es, im Dorf zu wohnen?

Das kommt ganz auf die Wohnform an. Ein Platz im „Heilpädagogisch begleiteten Wohnen“ oder im Wohnheim wird über die Eingliederungshilfe finanziert, deren Kostenträger der Landschaftsverband Rheinland ist. Ein stationärer Platz im Bereich „Wohnen im Alter“ wird zum Teil über die Pflegeversicherung abgerechnet. Die aktuellen Pflegesätze können Sie auf der Seite „Das Dorf – Wohnen im Alter“ – Downloads einsehen. Der Mietpreis in den Wohnungen im Dorf richtet sich nach dem Mülheimer Mietspiegel, die Nebenkosten betragen 2,50 Euro/m².
Der Mietpreis für das Betreute Wohnen im Waldhof beträgt 12,50 Euro/m², die Nebenkosten liegen bei 2,50 Euro für eine Einzelperson (2,70 Euro bei zwei Personen).


 

Kann ich auch ohne eine Pflegebedürftigkeit im Dorf wohnen?

Im Dorf verteilt gibt es 127 Mietwohnungen. Die Wohnungen haben unterschiedliche Raumgrößen – teils mit Garten oder Balkon – sind individuell gefördert und somit für folgende Mietinteressenten geeignet: für Menschen mit Behinderungen, für Mitarbeitende der Theodor Fliedner Stiftung und/oder für Mietinteressenten ab 65 Jahren.
Außerdem gibt es noch den benachbarten Waldhof – ein Betreutes Wohnen für Senioren. Die Bewohner leben dort in einer Mietwohnung, versorgen sich selbstständig und nehmen bestimmte Betreuungsleistungen (wie beispielsweise den Hausnotruf) in Anspruch. Bei einem eintreffenden Pflegebedarf kann ein ambulanter Pflegedienst vermittelt werden.


 

Welche weiteren Angebote gibt es noch im Dorf?

Das Dorf hat eine eigene Kirchengemeinde, die zum Kirchenkreis an der Ruhr gehört. Regelmäßig finden in der Kirche Gottesdienste beider Konfessionen und Gedenkfeiern statt. Es gibt einen kleinen Laden im Dorf, in dem Dinge des täglichen Bedarfs gekauft werden können, einen Frisör, die „Villa Sorgenlos“ (einen Seniorentreff), das „Rathaus“, in dem verschiedene kulturelle Angebote wie Kino, Konzerte, Theater, etc. stattfinden, das Bistro, das zum Mittagstisch und/oder zum Kaffeetrinken einlädt, eine Cafeteria, einen 1100m² großen Sinnesgarten, der zum Verweilen und Mitmachen einlädt. Im Sinnesgarten werden auch saisonale Feste gefeiert. Traditionelle Feste sind außerdem das große Sommerfest und der Weihnachtsmarkt im Dorf.


 

Ist das Dorf mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar?

Ja. Die Hauptverwaltung der Theodor Fliedner Stiftung (Haltestelle Lintorfer Straße an der Kölner Straße) wird von den Buslinien 752 und 131 angefahren.


 

Gibt es eine Warteliste?

Diese Frage wird den Mitarbeitenden im Dorf oft gestellt. Eine Warteliste gibt es in dem Sinne nicht, da das Dorf verschiedene Wohnformen für unterschiedliche Bedarfe bietet, die für Angehörige oder den Anfragenden selbst oft zeitnah gesucht werden. Nicht immer gibt es eine freie Mietwohnung, einen Platz im Heilpädagogisch begleiteten Wohnen, im Betreuten Wohnen im Waldhof oder im stationären Bereich. In jedem Fall informieren oder beraten wir Sie zu den unterschiedlichen Wohnformen und nehmen auf Wunsch Ihre Kontaktdaten auf – sollte für Sie gerade kein passendes Wohnangebot zur Verfügung stehen.

Video ansehen