Unser Bienen-Blog mit der Imkerei Spinka  

 

Monatsbetrachtung März 2020
                  
Liebe Bienenpaten, 


die Sonne lacht und der Bien erwacht. Es herrscht reges Treiben an unseren Bienenvölkern, die Bienen tragen Pollen ein und nutzen vorhandene Wasserquellen um ihren Durst zu stillen.
Da die Temperaturen mittlerweile tagsüber über 10° betragen, haben wir unsere erste große Durchsicht gemacht. Dabei überprüfen wir, ob die Bienen noch genug Futter haben und ob das Brutbild schön deckend ist. Futter benötigen die Bienen noch, da es noch nicht ausreichend Tracht  (Nektar) gibt und die Nächte oftmals noch sehr kalt sind. Um den Bienenstock und die Brut warm zu halten, benötigen die Bienen nun sehr viel Energie. 

 

Gleichzeitig engen wir die Bienen ein, es sollten nur so viele Waben in der Beute vorhanden sein, dass die Bienen diese komplett besetzen. Eingeengt werden die Bienen mit Hilfe eines Trennschieds, das ist ein Holzbrett welches an das Ende der Rähmchen gesetzt wird. Zurzeit sitzen unsere Völker auf  6-7 Waben, ein optimales Volk benötigt 8 Waben, somit sind wir auf einem guten Weg. Wir hatten das Glück in allen Völkern die Königinnen zu sehen, sie befinden sich alle in Eilage und haben ein schönes Brutbild. Nach dem Verlust letzten Monat sind wir nun beruhigt, dass sich die anderen Völker sehr gut entwickeln.

Am Wochenende haben wir die Honigräume aufgesetzt, die Temperaturen steigen stetig an und die Obstblüten sind kurz vor dem Platzen. Wir hoffen auf eine reiche Ernte.
    

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Monatsbetrachtung Februar 2020

                               
Liebe Bienenfreunde,
 

im Februar heißt es „Cool bleiben“. Das Wetter ist noch sehr unbeständig, oftmals sinken die Temperaturen in der Nacht unter 0° Grad und tagsüber scheint die Sonne und es ist ein richtig schöner Tag. Die Bienen nutzen das Wetter ab 10° Grad um ihren Stock zu verlassen. Die Bienen müssen sich nach dem langen Winter entleeren und begeben sich auf den sogenannten Reinigungsflug. Auch werden schon erste Pollen für die Brut eingetragen, denn die Königin befindet sich bereits wieder in Eilage.

 

 

Wir beobachten unsere Völker nun erstmal von außen, hoher Flugbetrieb ist ein gutes Zeichen, dass das Volk höchstwahrscheinlich gesund und stark ist. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, haben die Bienen genug Futter und was ist mit den Völkern, bei denen nur ein geringer oder gar kein Flugbetrieb herrscht? Also doch einmal in die Beute reinschauen. Häufig reicht ein Blick durch die Folie, sitzen genügend Bienen in den Wabengassen ist alles in Ordnung. Leider ist das aber nicht immer der Fall, es kann auch vorkommen, dass ein Bienenvolk den Winter nicht überlebt hat. Hierfür gibt es verschiedene Gründe, ein zu starker Varroabefall, nicht genügend Futter, das falsche Futter (Melezitose), eine Vergiftung durch Pestizide oder das Volk war zur Überwinterung zu schwach bzw. zu klein. Diese Völker müssen umgehend entfernt und gereinigt werden, denn ist ein Volk an einer Bienenkrankheit gestorben können sich weitere Völker schnell anstecken. Leider sind uns dieses Jahr auch 2 Völker eingegangen, wahrscheinlich an Melezitose. Melezitose ist schon ein echtes Ärgernis für uns Imker. Nicht nur das der Honig in den Waben bleibt und nicht raus will. Nein, noch schlimmer ist, dass er unsere Bienenvölker töten kann. Melezitose ist eine Zuckerart, welche die Bienen im Winter nur schlecht aufnehmen können, so genannter Zementhonig. Naja, somit werden wir im Frühjahr mehr Ableger aus den bestehenden Völkern bilden als ursprünglich geplant. (Sollte sich Ihr Volk unter den verstorbenen befinden, bekommen Sie natürlich einen Ableger, über diese werden wir im Frühjahr ausführlich berichten.)                          

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Monatsbetrachtung Januar 2020

Liebe Bienenpaten,

Ende Dezember 2019 haben wir alle Bienen mit Oxalsäure behandelt, das ist notwendig, da die Bienen nicht in der Lage sind sich eigenständig gegen die Varroamilbe zu wehren. Entfällt diese Behandlung besteht die Gefahr, dass die Bienen verkümmern und sterben. Da es im Januar in der Regel sehr kalt ist, sitzen die Bienen dicht gedrängt in einer Wintertraube zusammen und halten die Temperatur in dem Bienenstock bei ca. 15° Grad (in Einzelfällen bis zu 30 Grad). Daher bleiben die Beuten verschlossen und der Imker arbeitet nicht direkt am Volk.

 

Wir bereiten im Moment neue Kästen für unsere Bienen vor, diese werden gestrichen und nummeriert. Alte Beuten werden gesäubert, abgeschliffen und aufgearbeitet. Es ist immer ratsam mindestens zwei Beuten auf Vorrat zu haben, da es gelegentlich vorkommen kann, dass ein Volk im Frühjahr schwärmt und der Imker diesem Volk ein neues Zuhause geben muss. Wenn der Imker das Schwärmen verhindern möchte, bildet er Ableger, auch für diese benötigt man dann eine neue Beute.

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