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Das Dorf - Wohnen im Alter – Herzlich willkommen

Das Dorf liegt in Selbeck, einem südlichen Ortsteil der Stadt Mülheim an der Ruhr. Eingebettet in eine ländliche, idyllische Umgebung ist es zugleich sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr und an das Straßenverkehrsnetz angebunden.

Das Fliednerdorf wurde bereits Mitte der 80er Jahre als innovatives integratives Wohnprojekt - nicht nur für Menschen mit Demenz - eröffnet und sah bereits seinerzeit schon das Leben in Wohngruppen  und -Gemeinschaften vor. Damit stand und steht das Dorf der Theodor Fliedner Stiftung bis heute Modell für integrative und/oder dörfliche Wohnformen und wird auch heute noch von nationalen und internationalen Gäste- und Fachgruppen besucht.

Insgesamt wohnen hier rund 600 alte und junge Menschen mit und ohne Behinderung. Das Dorf bietet den sozialen Austausch, gleichzeitig folgt es den Bedürfnissen der Bewohner nach Schutz und Geborgenheit. Oberstes Ziel des integrativen Wohnkonzeptes sind verschiedene Lebensformen, die den individuellen Bedürfnissen und Wünschen so nahe wie möglich kommen.

 

Im Fliednerdorf gibt es verschiedene Wohnformen: stationäre Pflegeplätze für alte Menschen, stationäre Plätze für Menschen mit geistiger Behinderung, Mietwohnungen für Familien und Mitarbeitende sowie Betreutes Wohnen. Unter dem Menüpunkt "Meist gestellte Fragen" finden Sie Antworten zu den verschiedenen Wohnformen. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die Wohnangebote für ältere Menschen vor.

 

Der Altenhilfebereich "Das Dorf - Wohnen im Alter“ ist kein Altenheim, Pflegeheim oder Seniorenheim im klassischen Sinn, sondern integrativer Bestandteil des Dorfes.

In diesem Sinne versteht sich der Bereich "Wohnen im Alter" im Dorf als eine Einrichtung für ältere Menschen mit Pflegebedarf oder Pflegebedürftigkeit, deren individuelle Bedürfnisse darüber hinaus erkannt und befriedigt werden sollen. Insofern streben wir eine ganzheitliche Sichtweise an. Der Bereich "Wohnen im Alter" bietet sowohl stationäre Pflege als auch 20 Wohnungen für Betreutes Wohnen im angrenzenden Waldhof an.

Das „Dorf” ist der gelungene Versuch, eine neue Qualität des Lebensstils, des Austausches zu verwirklichen. Es lebt vom bunten Miteinander und guter Nachbarschaft. Man trifft sich im Bistro, auf den Plätzen, zu gemeinsamen Feiern, in der Kirche und anderswo. Insgesamt sechs verschiedene namhafte Architekten haben mit ihren unterschiedlichen Handschriften dafür gesorgt, dass hier auch baulich keine Eintönigkeit entsteht.

Hier finden Sie eine Übersicht über das Dorfgelände.

 

Gemeinschaftseinrichtungen und Kulturelles

Im Dorf gibt es ein vielfältiges Angebot. Dazu gehören:

  • Der „Laden” mit einem reichhaltigen Einkaufsangebot, welches durch fahrende Händler ergänzt wird.

  • Das Bistro mit Mittagstisch und Kaffeebetrieb. Das Bistro kann auch gemietet werden.

  • Der Friseur, der in allen Schönheitsfragen berät.

  • Die Kirche, in der regelmäßig verschiedene Konfessionen zu Gast sind.

  • Das „Rathaus”, Treffpunkt und Veranstaltungsort für Dorfkino, Tanzveranstaltungen, Modenschauen, Musik, Kabarett, Theater u.v.m.

     

In den einzelnen Häusern gibt es verschiedene Gemeinschaftsräume, die von den Bewohnern und deren Angehörigen genutzt werden können. Hier finden unterschiedliche Veranstaltungen statt, die in unserer Zeitung, der „Dorf-Rundschau” angekündigt werden.

 

Wohnformen im Dorf für Menschen mit Behinderungen:

Das Dorf - Wohnen für Menschen mit Behinderungen

 

 

Das Fliedner-Dorf ist Teil der "Route der Wohnkultur"

Mit der „Route der Wohnkultur“ wollte die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 den Gästen aus aller Welt Wohnen und Leben in der Ruhr-Metropole näher bringen. Mit zu den 60 ausgewählten Objekte gehört das Fliedner-Dorf, das im Rahmen der Duisburger Tour „Von Stararchitekten und integrativem Wohnen“ zu sehen ist.

Die „Route der Wohnkultur“ öffnet als Projekt der Kulturhauptstadt RUHR.2010 auch nach dem Kulturhauptstadtjahr ausgewählte Wohnungen des Ruhrgebietes und macht unterschiedlichste Lebenswelten und Wohnkulturen von der Region bis zum Wohnzimmer erlebbar mit Führungen von drei bis vier Stunden Länge. Diese geführten Touren veranschaulichen an unterschiedlichen Standorten die vier Kernthemen des Wohnens im Ruhrgebiet (Siedlung, Geschichte & Moderne, Urbanität, Demografie). Über das Ruhrgebiet verteilt werden vier bis fünf lokale Touren angeboten, diese orientieren sich an den Portalstädten der Kulturhauptstadt RUHR.2010 (Duisburg, Oberhausen, Essen, Bochum, Dortmund).

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Theodor Fliedner Stiftung

Fliednerstraße 2
45481 Mülheim an der Ruhr
Telefon: +49208-4843-0
Telefax: +49208-4843-105
E-Mail: info@fliedner.de
Internet: www.fliedner.de