Belastende Erfahrungen in Kindheit und Jugend gelten als wichtige Risikofaktoren für die Entwicklung sowohl psychischer als auch somatischer Erkrankungen im späteren Leben. Zunehmend stellt sich dabei die Frage, welche langfristigen neurobiologischen Veränderungen mit solchen Erfahrungen verbunden sein könnten und wie sie kognitive Funktionen sowie Prozesse der Gehirnalterung beeinflussen.
Der Vortrag gibt einen Überblick über aktuelle neurowissenschaftliche Erkenntnisse zu den biologischen Spuren früher Belastungen und diskutiert deren mögliche Bedeutung für das Verständnis, die Diagnostik und die Behandlung in der klinischen Praxis.
Referentin: Lara Calgéer, M. Sc., Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Psychologie, Charité – Universitätsmedizin Berlin
Die Zertifizierung der Fortbildung bei der Psychotherapeutenkammer ist beantragt. Anmeldung unter Angabe der EFN (für Fortbildungspunkte) erbeten.