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Zur Theodor Fliedner Stiftung gehören Therapieeinrichtungen und Kliniken an verschiedenen Standorten in Deutschland. Dort behandeln wir Menschen mit psychiatrischen, psychischen und psychosomatischen Erkrankungen.
Psychotherapie bietet Ihnen eine Behandlungsform, die sich auf psychische Erkrankungen fokussiert und darauf abzielt, Ihre Lebenszufriedenheit zu verbessern. Gemeinsam mit Ihnen schauen wir auf das, was Sie aktuell beschäftigt: auf Symptome ebenso wie auf mögliche Hintergründe und Auslöser. Schritt für Schritt entwickeln wir neue Perspektiven und hilfreiche Strategien für Ihren Alltag. Unsere ärztlichen und psychotherapeutischen Teams stimmen die Behandlung auf Ihre persönliche Situation ab. Auf Grundlage wissenschaftlich fundierter Therapiemethoden arbeiten wir gemeinsam mit Ihnen daran, belastende Muster zu verstehen und zu verändern. Ziel ist es, Beschwerden zu lindern und Ihre innere Stabilität nachhaltig zu stärken.
Zu den psychischen Erkrankungen, die wir behandeln, gehören unter anderem
Unsere Therapien sind modular aufgebaut. Das bedeutet, dass Sie – je nach Diagnose, Problembereich und Verlauf – in Ihrem Behandlungsplan eine für Sie passende Kombination einzelner Behandlungsbausteine erhalten. Hierzu greifen wir auf unsere vielfältigen, ambulanten und teilstationären Therapieangebote zurück. Die psychotherapeutische Behandlung kann dabei zum Beispiel durch gestaltungs- und kunsttherapeutische Angebote, Bewegungstherapie und gruppentherapeutische Formate ergänzt werden. So entsteht ein Behandlungskonzept, das unterschiedliche Zugänge eröffnet und Sie ganzheitlich unterstützt.
Unsere psychotherapeutischen Behandlungsangebote stehen Ihnen ambulant oder teilstationär in der Tagesklinik zur Verfügung.
Beide Formen verbinden eine klare therapeutische Struktur mit der Möglichkeit, in Ihrem gewohnten Lebensumfeld zu bleiben.
Je nach Ihrem individuell ermittelten Bedarf arbeiten wir verhaltenstherapeutisch oder mit tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie, stets evidenzbasiert auf Basis der Erkenntnisse aus der modernen neurowissenschaftlichen und medizinischen Forschung. Unsere hochqualifizierten Teams aus Psychiater:innen, Psychologischen Psychotherapeut:innen sowie Fachtherapeut:innen, Fachpflegekräften und Sozialarbeiter:innen begleiten Sie in einem geschützten Rahmen. Hier können Sie sich mit Ihren persönlichen Themen offen auseinandersetzen, neue Perspektiven entwickeln und Lösungen finden, die Ihren Alltag nachhaltig positiv verändern können.
In den Kliniken der Theodor Fliedner Stiftung bieten wir vor allem Verhaltenstherapie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie an. Welche Therapieform für Sie die passende ist, klären wir gemeinsam in einem ausführlichen Erstgespräch.
Die Verhaltenstherapie setzt im Hier und Jetzt an. Gemeinsam betrachten wir Denk- und Verhaltensmuster, die zu Ihren aktuellen Belastungen beitragen und entwickeln konkrete Strategien, um diese zu verändern. Zu Beginn steht eine sorgfältige Diagnostik Ihrer Beschwerden. Daraus leiten wir für Sie anschließend eine gezielte und wirksame Behandlungsmethode ab. Wir begleiten Sie dabei, zu lernen, selbstständig an der Überwindung Ihrer Probleme zu arbeiten. Die Therapie ist dabei stets klar strukturiert und transparent gestaltet.
Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie richtet den Blick stärker auf innere Konflikte und biografische Prägungen. Gemeinsam mit Ihnen betrachten wir, welche Erfahrungen Sie heute beeinflussen. Damit lernen Sie wiederkehrende Muster zu erkennen und zu verstehen, um bewusster mit sich selbst und anderen umzugehen.
Die Dauer hängt von Ihrer individuellen Situation, der Schwere der Beschwerden und den gemeinsam vereinbarten Zielen ab. Gemeinsam überprüfen wir im Verlauf regelmäßig, welche Schritte sinnvoll sind und wie sich Ihre Therapie weiterentwickeln soll.
In den Kliniken der Theodor Fliedner Stiftung konzentrieren wir uns auf zwei psychotherapeutische Ansätze, nach denen wir Sie behandeln: Verhaltenstherapie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie.
Verhaltenstherapie unterstützt Sie dabei, belastende Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und gezielt zu verändern. Gemeinsam mit Ihnen identifizieren wir Situationen im Alltag, die bei Ihnen schwierige Reaktionen auslösen und sich zu Mustern entwickelt haben. Anschließend gehen wir gemeinsam diesen Mustern auf den Grund und entwickeln neue Strategien, um sie umzugestalten. Das Vorgehen in dieser Therapieform folgt aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und klar strukturierten, für Sie immer transparenten Abläufen.
Dieser Ansatz hilft Ihnen, die tieferliegenden Ursachen Ihrer seelischen Belastungen zu verstehen. Im Mittelpunkt stehen innere Konflikte, unbewusste Motive und Beziehungserfahrungen, die Ihr heutiges Denken und Fühlen prägen. Ziel der Therapie ist es, Ihre inneren Prozesse besser zu verstehen und sie so langfristig zu verändern.

Gemeinsam mit Ihnen klären wir, welcher Behandlungsrahmen zu Ihrer Lebenssituation passt, und entscheiden dann zwischen ambulanter, teilstationärer oder stationärer Therapie.
Eine ambulante Behandlung ist besonders dann geeignet, wenn
Die Sitzungen finden in der Regel einmal pro Woche statt. Sie bleiben dabei in Ihrem gewohnten Umfeld und können das Erarbeitete unmittelbar in Ihren Alltag integrieren. Ambulante Psychotherapie eignet sich besonders bei leichten bis mittleren psychischen Erkrankungen.
Eine teilstationäre Behandlung in einer unserer Tageskliniken empfehlen wir, wenn eine intensivere therapeutische Behandlung erforderlich ist, als sie im ambulanten Rahmen möglich ist. Hinweise darauf können sein:
In der Tagesklinik nehmen Sie tagsüber an einem strukturierten, intensiven Therapieprogramm teil und kehren abends sowie an den Wochenenden in Ihr gewohntes Umfeld zurück. So verbinden Sie intensive Behandlung mit der Anbindung an Ihr privates und soziales Leben.
Die psychotherapeutische Behandlung in einer Tagesklinik ermöglicht zudem die Kombination mit weiteren unterstützenden Angeboten, die Ihrer Psyche und Ihrem Körper helfen und die Therapieprognose weiter verbessern können. Diese Angebote werden in die Tagesstruktur integriert, können jedoch auch im Rahmen einer ambulanten Behandlung wahrgenommen werden.
Welche Therapieform für Sie passend ist, klären wir gemeinsam in einem persönlichen Erstgespräch. Dabei berücksichtigen wir Ihre aktuelle Lebenssituation und Ihre individuellen Bedürfnisse sowie Ziele und die Art Ihrer Probleme. Die Verhaltenstherapie konzentriert sich auf gegenwärtige Probleme und konkrete Veränderung von Verhaltensweisen oder Denkmustern. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie setzt stärker bei inneren Konflikten und unbewussten Beziehungsmustern an, die oft aus der Vergangenheit stammen. Diese Therapieform eignet sich, wenn Sie langfristig tiefere Einsichten und persönliche Veränderungen anstreben.
In der Verhaltenstherapie betrachten wir gemeinsam mit Ihnen typische Alltagssituationen und Ihre Reaktionen darauf. Schritt für Schritt lernen Sie, belastende Gedankenmuster zu erkennen, zu überprüfen und durch hilfreichere Gedanken und Verhaltensweisen zu ersetzen. Dabei geht es auch darum, eigene Gefühle und körperliche Reaktionen besser zu verstehen und regulieren zu können, etwa durch Atemtechniken und Achtsamkeitsübungen. Ziel ist es, mehr Sicherheit im Umgang mit schwierigen Situationen zu gewinnen und spürbare Entlastung im Alltag zu erfahren.
Im Mittelpunkt dieser Therapieform stehen innere Konflikte und Muster, die sich aus prägenden Erfahrungen (häufig aus der Kindheit) und aktuellen Belastungen entwickelt haben und sich bis in die Gegenwart auf Ihr Fühlen, Denken und Handeln auswirken.
Gemeinsam mit Ihnen erkunden wir die tieferen, oft unbewussten Ursachen Ihrer Probleme und entwickeln daraus neue, entlastende Sichtweisen und Beziehungsmuster. Verdrängte oder kaum zugelassene Gefühle (Trauer, Wut, Scham, Angst) werden nach und nach bewusst und können besprochen werden, wodurch Sie eine tiefe Entlastung erleben und ein besseres Verständnis für sich selbst entwickeln. Das wiederum führt langfristig zu Veränderungen in Ihrem Erleben, Ihren Beziehungen und Ihrem Selbstwert.
Während bei der Verhaltenstherapie der Fokus meist auf aktuellen Auslösern und veränderbarem Verhalten liegt, geht die tiefenpsychologisch fundierte Therapie oft tiefer in frühere Beziehungserfahrungen und betrachtet unbewusste Konflikte. Dies erfolgt allerdings nur so weit, wie es für das Verstehen Ihrer aktuellen Beschwerden relevant ist.
Sollten Sie sich während der Therapie unwohl fühlen, ist es wichtig, dies anzusprechen. Das Unwohlsein kann viele Ursachen haben – etwa Unsicherheit, Angst vor bestimmten Themen oder Schwierigkeiten in der therapeutischen Beziehung. Oft lässt sich gemeinsam klären, was hilft, damit Sie sich sicherer und verstanden fühlen. Dabei sollte die Therapie in Ihrem eigenen Tempo verlaufen. Therapie darf herausfordernd sein. Sie sollten sich jedoch grundsätzlich sicher fühlen. Ihre Rückmeldung ist ein wichtiger Teil der Behandlung.
Angehörige können psychisch erkrankte Menschen in der Psychotherapie unterstützen, indem sie eine akzeptierende Haltung einnehmen und logistische Hürden abbauen, ergänzt durch weitere Aspekte wie Information und emotionale Förderung. Unterstützend kann sein: