Ein Jahrzehnt ambulante Wegbegleitung für Menschen mit Beeinträchtigungen: Am 01. April 2016 bündelte die Theodor Fliedner Stiftung die ambulanten Angebote einzelner Einrichtungen in einem zentralen Dienst für Mülheimer:innen mit Beinträchtigungen.
Derzeit werden rund 190 Menschen von 60 Mitarbeitenden in der eigenen Wohnung oder ambulanten Wohngruppen unterstützt. Die Assistenz erfolgt personenzentriert: Der Umfang richtet sich nach den individuellen Bedarfen und variiert zwischen 1,5 und 15 Stunden pro Woche.
Im Laufe der Jahre ist nicht nur die Anzahl der unterstützten Klient:innen gewachsen. Parallel sind die Zielgruppen stetig erweitert worden: Neben Menschen mit geistiger Behinderung richtet sich das ambulant betreute Wohnen auch an Betroffene von Sucht- und psychischen Erkrankungen. Seit 2023 werden zudem Menschen mit einer erworbenen Hirnschädigung – beispielsweise als Folge eines Schlaganfalls – unterstützt.
Auch das Konzept ist kontinuierlich weiterentwickelt worden: Zuletzt wurde das Angebot im vergangenen Jahr um die Methode der tiergestützten Arbeit angereichert. Seit einigen Jahren zählt neben Mülheim an der Ruhr außerdem Duisburg zum Einzugsgebiet.
