Liebeskummer, die emotionale Reaktion auf romantische Zurückweisung, ist ein normaler Bestandteil des Lebens und wird üblicherweise nicht als psychische Erkrankung verstanden. Dennoch kann er zu viel Leid führen und ist ein wichtiger Risikofaktor für Suizid jungen Menschen. Im Vortrag werden zum einen Ähnlichkeiten zu stressbezogenen Erkrankungen wie Anpassungsstörungen, anhaltende Trauer, posttraumatische Belastungsstörungen, Depressionen oder erörtert, zum anderen der soziologische Kontext, die Psychologie, Neurobiologie und die mögliche Therapie dargestellt.
Referent: Univ.-Prof. Dr. med. Dr. phil. Henrik Walter, Professur für Psychiatrie mit Schwerpunkt psychiatrische Neurowissenschaft und Neurophilosophie sowie Direktor des Forschungsbereiches Mind and Brain, Charité – Universitätsmedizin Berlin, CCM
Die Zertifizierung der Fortbildung bei der Psychotherapeutenkammer ist beantragt. Anmeldung unter Angabe der EFN (für Fortbildungspunkte) erbeten.